Elliott-Wellen.
Seit 1938.
Die Hauptmethode der mantacharts-Analysen: 1938 beschrieb Ralph Nelson Elliott, in welchen Mustern Kurse steigen und fallen.
Ein Buchhalter und 75 Jahre Börse.
Ralph Nelson Elliott (1871–1948) arbeitete als Buchhalter, lange für Eisenbahngesellschaften in Mexiko und Mittelamerika. Als ihn eine Krankheit in den Ruhestand zwang, ging er die Kurse amerikanischer Aktienindizes aus 75 Jahren durch, vom Jahres- bis zum Halbstundenchart. Er fand Muster, die sich in jeder Größenordnung wiederholen, und schrieb ihre Regeln auf.
- 1871Geboren am 28. Juli in Marysville, Kansas.
- 1934Zeigt seine Arbeit dem Anlageberater Charles J. Collins in Detroit.
- 1938Am 31. August erscheint „The Wave Principle“, mit Collins.
- 1939Zwölf Artikel über das Prinzip in der Zeitschrift „Financial World“.
- 1946„Nature’s Law – The Secret of the Universe“, sein umfassendstes Werk.
- 1948Gestorben am 15. Januar.
Fünf Wellen mit dem Trend, drei dagegen.
Ein Trend läuft nach Elliott in fünf Wellen: 1, 3 und 5 tragen ihn, 2 und 4 korrigieren dazwischen. Danach folgt eine Korrektur in drei Wellen, A, B und C. Jede dieser Wellen besteht wieder aus kleineren Wellen nach demselben Muster und ist selbst Teil einer größeren. Elliott nannte diese Stufen Grade; im Terminal zeichnest du Zählungen in 15 Graden.
5 /\ / \ /\ B /\ / \/ \ /\ 3 / \/ \ / \ /\ /\ /\ / \/\ /\/ \/ \ / \ / \ / \/ \ /\ / \ / \ /\ / A \ /\ / \ / \ / \ / \/ \/ \ / \ / \/ \ / \ / \/ \/ C / 4 / 1 / /\ /\ / / \ / \ / /\ / \ /\ / \ / / \/ \ / \ / \/ / \/ \ / / \/ /\ / 2 / \/ / /
5 /\ B 3 / \ /\ /\ / \ / \ / \ / \/ \ / \ / A \ / \/ C / 4 1 / /\ / / \ / / \ / / \/ / 2 /
Drei Regeln für jeden Impuls.
Eine Zählung gilt nur, wenn ihr Impuls alle drei einhält. Bricht der Kurs eine davon, ist die Zählung falsch und eine andere muss her.
Welle 2 korrigiert nie mehr als die ganze Welle 1.
Sie endet, bevor der Kurs den Start von Welle 1 erreicht.Welle 3 ist nie die kürzeste der Wellen 1, 3 und 5.
Oft ist sie die längste.Welle 4 läuft nicht in den Kursbereich von Welle 1.
Ausnahme sind Diagonalen, eine Sonderform am Anfang oder Ende eines Trends.
Richtlinien, keine Regeln
- Wechsel: Ist Welle 2 scharf, verläuft Welle 4 meist seitwärts, und umgekehrt.
- Welle 3 erreicht häufig 161,8 % der Länge von Welle 1.
- Korrekturen: Welle 2 nimmt oft 50 bis 61,8 % von Welle 1 zurück, Welle 4 oft rund 38,2 % von Welle 3.
Sie treffen oft zu, aber nicht immer. Die Zeichnung oben folgt genau diesen Verhältnissen.
Von der Zählung zur Analyse.
Jede Analyse beginnt mit einer Zählung: An welcher Stelle im Muster steht der Markt? Daraus folgen das Hauptszenario und, wo eine zweite Zählung passt, die Alternative. Kursziele ergeben sich aus den Verhältnissen der Wellen, die Invalidierung aus den Regeln. Updates zeigen, wie es weitergeht.
Eine Beispielanalyse im Chart des Terminals. Mit Pro legst du jede Analyse so in deinen Chart. Analysen sind Einschätzungen, keine Anlageberatung.
Ein Szenario, keine Gewissheit.
Elliott-Wellen ordnen, wie sich ein Markt bewegt hat. Was er als Nächstes tut, sagen sie nicht sicher voraus, und oft passen mehrere Zählungen. Deshalb nennt eine Zählung ihre Alternative und die Marke, ab der sie falsch ist.
mantacharts